Das Gelbe Haus

Öffnungszeiten

Foto: H.-G. Brennecke

Sie finden uns in der Windmühlenstr. 10, 31311 Hänigsen


Wir haben jeweils

montags und donnerstags, 9.00-12.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr
und jeden 1. Samstag im Monat 9.00 - 12.00 Uhr

für Sie geöffnet.

Pressemitteilung

Foto: H.G.Brennecke

1.Moonlight-Shopping in Hänigsen

 

Am 20. Oktober findet in Hänigsen an der Windmühlenstraße das 1. Moonlight-Shopping statt.

Die 3 Läden zwischen der Gartenstraße und Feldstraße hatten die Idee dazu und setzen sie am Freitag, 20.10.2017 von 17 bis 21 Uhr in die Tat um.

Im Schmuckladen „Von Herzen“, im Blumenladen „Blumen & Stil“ und im Second-Hand-Laden „Gelbes Haus“, finden an dem Abend besondere Attraktionen statt. Die Kinder können z. B. an einem Malwettbewerb teilnehmen, bei dem tolle Preise gewonnen werden können. Die musikalische Unterhaltung übernimmt um 19.30 Uhr der Gospelchor „Happy Voices“.

Auch für Speis und Trank ist in allen Läden gesorgt und ganz nebenbei kann in jedem Laden nach Herzenslust gestöbert werden.

Die 3 Läden rollen an diesem Tag den roten Teppich aus und laden damit alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein vorbei zuschauen.

Lassen sie sich überraschen vom 1. Moonlight-Shopping in Hänigsen !!!

Pressemitteilung: Karin Unnasch-Scheller

Landessuperintendentin besucht das Gelbe Haus

Am 26. September 2017 besuchte die Landessuperintendentin der Ev.-luth. Landeskirche Hannover Frau Dr. Petra Bahr gemeinsam mit der Superintendentin des Kirchenkreises Burgdorf Frau Preuschoff-Kleinschmitt den Second-Hand-Laden „Das Gelbe Haus“ in Hänigsen. Begleitet wurden die beiden Frauen vom örtlichen Pastor Steffen Lahmann.

Beim Betreten des Ladens waren die Besucherinnen zunächst von der Größe, Helligkeit und der Gelb-Weißen Farbgebung des Ladens beeindruckt.

Einige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen führten Frau Dr. Bahr und Frau Preuschoff-Kleinschmitt durch den Laden und die Lagerräume.

Dann erzählten Marianne Lefeld und Karin Unnasch-Scheller, die seit Beginn dabei sind, den Werdegang von der Idee bis zu Verwirklichung der diakonischen Einrichtung.

Bei einer Tasse Kaffee wurden dann zahlreiche Fragen von einigen Mitarbeiterinnen ausgiebig beantwortet. Unter anderem wurde berichtet, dass die Einnahmen Familien oder Einzelpersonen in finanzieller Not, sozialen Projekten oder Einrichtungen zu Gute kommen. Über die Vergabe des Geldes entscheiden die Ehrenamtlichen sehr unbürokratisch aufgrund eines kurzen schriftlichen Antrags der Betroffenen.

Sehr erfreut zeigten sich auch die Besucherinnen über die Anzahl von 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die die gesamten Arbeitsabläufe und Strukturen im Laden und um den Ladenbetrieb herum in ihrer Freizeit bewerkstelligen.

Mit viel Lob und dem Versprechen wieder zu kommen, verabschiedete sich die Landessuperintendentin nach einer guten Stunde.

Artikel: Karin Unnasch-Scheller

Pressemitteilung

1 Jahr an der Windmühlenstraße 10

 

Am 27.September ist es ein Jahr her, dass der Second-hand-Laden „Gelbes Haus“ die neuen Räume an der Windmühlenstr. 10 in Hänigsen eröffnet hat.

Der Laden bietet seitdem Kunden und Mitarbeiter schöne helle Verkaufsflächen zu ebener Erde. So haben jetzt auch ältere oder gehbehinderte Kunden die Möglichkeit barrierefrei einzukaufen.

Das einjährige Jubiläum wollen die Mitarbeiterinnen nutzen, alle Kunden und Unterstützer danke zu sagen. In der Woche vom 25.09. bis 30.09.2017 bekommen alle Personen, die im Gelben Haus vorbeischauen eine gelbe Rose geschenkt.

Was passiert mit den Einnahmen des Gelben Hauses?

Immer wieder werden wir gefragt, wie die Einnahmen des Gelben Hauses verwendet werden.

Reicht das Geld für die Miete? Kann jeder bei euch einkaufen oder ist es nur für Menschen mit Bezugsschein oder nur für Flüchtlinge?

Ja, das Geld reicht für die Miete und ja, jeder kann bei uns einkaufen.

Wir sind mittlerweile 28 Frauen die alle ehrenamtlich arbeiten und von den gespendeten Sachen, die wir zu äußerst niedrigen Preisen verkaufen, können  viele gute Projekte unterstützt werden.

Um nur einige Projekte zu nennen: Familien die in Not geraten sind, Einkaufsgutscheine für Lebensmittel und Haushaltsmittel, Fahrtkosten für Ferienfreizeiten, Zuschüsse für Konfirmationsfahrten, Sprachförderung im Familienhaus und Kunstspirale, Kindergarten- und Schulprojekte, Schulbedarf, nicht verschreibungspflichtige Medikamente für das Altersheim, Flüchtlingsarbeit im allgemeinen, soll heißen – Beschaffung von Möbeln, Geschirr u.s.w.

Die Liste könnte man noch endlos verlängern. Jeder, der einen formlosen Antrag direkt an das Gelbe Haus,  an die Pastoren oder Kirchengemeinde stellt, wird von uns geprüft. So können wir sofort und ohne bürokratischen Aufwand schnelle Hilfe leisten.

Kollektionswechsel SommerWinter

Am Freitag den 01.09.2017 war es mal wieder so weit. Die Sommerkleidung musste der Winterkleidung weichen. Das bedeutet für die Frauen Schwerstarbeit. Als erstes müssen im Laden sämtliche Ständer und Regale  leer geräumt  werden. Das heißt,  die Sahnestücke werden für die nächste Saison wieder eingelagert und die anderen Kleidungsstücke werden für die Fa. Spangenberg, in Helmstedt,  in Säcke verpackt, die dort einer Wiederverwendung zugeführt werden.

In der Zwischenzeit holt Steffi Tumolo  schon einmal die ersten Bananenkartons, mit Winterkleidung aus unserem gut gefüllten Lager. Dort stehen die Kartons, sortiert nach Frauen-, Männer- und Kinderkleidung, die uns das einräumen erleichtern.

Mittlerweile herrscht ein ziemliches Chaos. Einige Kartons sind noch voll, einige schon leer und wieder andere schon wieder mit Sommerkleidung gefüllt.

Ganz nebenbei wird auch noch Winterkleidung für die Obdachlosen in Hannover aussortiert und ebenfalls in Säcke verpackt. Wie jedes Jahr wird Fam. Scheller die Säcke nach Hannover befördern und in der Obdachlosenhilfe abgeben.

Es herrscht geschäftiges Treiben. Die Kleidung wird mit Größenangaben ausgezeichnet und in die Regale geräumt oder auf Bügel gehangen und an die Ständer gehängt. Immer wieder kommen volle Kartons in den Laden und die leeren werden wieder im Lager einsortiert. Eine nicht enden wollende Tätigkeit.

Letztlich sind aber doch alle Regale und Ständer gefüllt, die Schaufensterpuppen umgezogen und der Laden wieder pikobello.

Es gibt Frauen, die aus gesundheitlichen Gründen bei diesem Trubel nicht mitarbeiten können, aber die halten die „arbeitenden Frauen“ mit einem leckeren Frühstück bei Laune. So können sich alle bei einer guten Tasse Kaffee und einem belegtem Brötchen stärken und erholen und sind somit für den nächsten Einsatz wieder gewappnet.

LG Marion

Schützenfest

Auch in diesem Jahr nahmen einige Mitarbeiterinnen des Gelben Hauses am Schützenumzug, am Sonntag den 20. 08.20017, teil. Die Frauen sammelten sich um 13.45 Uhr vor dem Schützenplatz um dann, mit gut gefülltem Bollerwagen, Getränken und Bonbons, auf dem Festplatz die anderen Vereine und Schützen zu treffen.

Pünktlich um 14.30 Uhr ging es los – mit dem Regen. Aber es wären nicht die Frauen vom Gelben Haus, wenn sie sich nicht auch auf  diese Situation vorbereitet hätten. Ruck zuck waren die, natürlich gelben, Regencapes übergestreift und die mitgebrachten Regenschirme an die verteilt,  die weder an das Eine noch an das Andere gedacht hatten. Nachdem alle nass waren, setzte sich der Umzug in Bewegung. Zum Glück war es nur ein kurzer Regenguss und so ging es mit flotter Marschmusik in Richtung Dorfmitte.

An den Straßenrändern standen viele Schaulustige, die allen Teilnehmern zujubelten und dafür mit Kamelle belohnt wurden.

Es war schön anzusehen, mit welchem Eifer die Kinder  mit ihren kleinen Tüten, die Süßigkeiten vom Straßenrand aufsammelten. Selbst die Polizei ließ sich nicht lumpen.

Aber auch die Teilnehmer am Umzug wurden von den Zuschauern reichlich versorgt. Über selbst gebackenem Kuchen, Schinkenbrote, Getränken aller Art und einigen Naschereien, war alles dabei.

Wieder auf dem Schützenplatz angekommen wurde sich erst einmal mit Fischbrötchen, Pizzatasche und Bratwurst gestärkt. Danach schmeckte der Sekt und das Bier noch einmal so gut.

Artikel: Marion Filter

Pressemitteilung

Kleidercontainer und Schlussverkauf

 

Am Gelben Haus in Hänigsen sind endlich die Kleidercontainer der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg angekommen und gleichzeitig beginnt der Sommerschlussverkauf.

 

Nachdem die von einer Fremdfirma stammenden Container Ende Mai entfernt wurden, warteten die Mitarbeiterinnen des Secondhandladens schon einige Wochen auf die Kleidercontainer von der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg aus Helmstedt. Zwischen der Stiftung und dem Gelben Haus besteht schon seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Alle Kleidung, die nicht vor Ort verkauft werden kann und der Inhalt der 6 in Hänigsen stehenden Container wird regelmäßig von Spangenberg in Hänigsen abgeholt und von dort aus weiter an bedürftige Menschen im Inland und in Krisengebieten weitergegeben.

Die Standorte der Container sind:

  1. Altmerdingsen, Schützenplatz
  2. Hänigsen, An der Kirche
  3. Hänigsen, , Windmühlenstr., vor der Mühlenapotheke
  4. Hänigsen, Gartenstr.12
  5. Hänigsen, Windmühlenstr. 10, Gelbes Haus

Das Gelbe Haus weißt noch mal ausdrücklich daraufhin, dass die dortigen Mitarbeiterinnen keinen Zugang zu den Containern haben. Der Inhalt geht direkt zur Kleiderstiftung Spangenberg. Kleidung, die sauber und gut erhalten ist, kann nach wie vor zu den bekannten Öffnungszeiten im Gelben Haus abgegeben werden. Wer jetzt schon Winterkleidung aussortiert hat, wird gebeten, diese erst wenn möglich ab den 2. September in den Laden zubringen. Die Lagerkapazitäten sind zurzeit erschöpft.

Zuvor beginnt noch ab dem 07.08.2017 der Sommerschlussverkauf. Bis zum 30.08.2017 gibt es alle Kleidung und Schuhe für Damen, Herren und Kinder zum halben Preis.

Ab 2. September ist dann die Herbst- und Winterkleidung einsortiert und am 20.Oktober findet ein Moonlight-Shopping statt. Nähere Informationen gibt es dazu ab Oktober.

Hofcafe im "Gelben Haus"

Endlich ist es so weit, am Samstag den 15.07.17 haben wir unser erstes Hofcafe in unserem neuen Ambiente gefeiert. In froher Erwartung und immer mit einem Blick zum Himmel haben die Frauen des Gelben Hauses die Pavillons und die Bierzeltgarnieturen aufgebaut.

Nachdem auch in den Räumen alles bereit und dekoriert war kamen auch schon die ersten Kuchen und belegten Brote. Auch einige unserer Stammkundinnen versorgten uns mit vielerlei Leckereien. Das Buffet war reichlich gedeckt, sodass die Wahl sehr schwer viel. 

Der Kaffee lief auf Hochtouren und der Tee war gekocht als die ersten Gäste eintrafen. Gäste und auch Kundinnen schauten sich erst einmal ausgiebig in unserem Laden um und  haben das eine oder andere Kleidungsstück schon mal ins Auge gefasst, bevor sie sich bei Kaffee und Kuchen stärkten,  um sich auf die Anprobe vorzubereiten.

Viele Kunden aus dem Altenheim von der Mühle wurden von einer persönlichen „Verkäuferin“ beraten und umsorgt. Kundinnen die noch mobil sind konnten sich am Buffet selbst bedienen und hatten somit die Qual sich zu entscheiden welche Torte esse ich denn nun? Oder doch lieber ein belegtes Brot, eine Pizzaschnecke, einen Muffin oder einen Obstbuchen? 

Frisch gestärkt ging es zur Anprobe und immer wurde eine Modeberaterin, entweder die Freundin oder eine Mitarbeiterin des Gelben Hauses hinzu gezogen, ob das ausgewählte Stück auch wirklich hübsch aussieht und ob es auch passt. Deutlich konnte man erkennen, dass alle ihren Spaß hatten. 

Nach dieser Anstrengung und den Erwerb neuer Lieblingsstücke, konnte man sich bei einem Glas Sekt, oder einer Tasse Kaffee noch einmal am Buffet bedienen und den Nachmittag bei einem netten Gespräch ausklingen lassen. 

Das Fazit dieses Events ist? Alle sind sich einig, dass wir im nächsten Jahr wieder ein Hoffest feiern werden, denn sogar Petrus hat mitgespielt. 

Liebe Grüße

Marion

Besuch von Frau Superintendentin Preuschoff-Kleinschmidt

Besuch der Superintendentin im Gelben Haus

Am 16.05.2017 besuchte uns die Superintendentin unseres Kirchenkreises, Frau Preuschoff-Kleinschmit, im Gelben Haus.

Vom Team des Gelben Hauses war eine "kleine Delegation" anwesend, die Frau Preuschoff vom Laden über den Lagerraum bis hin zur Garage alle Räumlichkeiten zeigten - schließlich sind wir noch immer stolz auf unseren neuen Laden.

Anschließend saßen wir noch eine Weile bei Kaffee und Kuchen in unserer schönen Küche und erzählten Frau Preuschoff die eine oder andere Anekdote, die wir rund ums Gelbe Haus schon erlebt haben. Frau Preuschoff war sehr interessiert und wir gaben natürlich nur allzu gerne Auskunft.

Insgesamt war es eine kurzweilige schöne Stunde und wir haben uns wirklich sehr über den Besuch von Frau Preuschoff-Kleinschmit, über ihr Interesse an unserem Projekt und auch über ihr Lob für unsere Arbeit gefreut.

 

(Stephanie Theiner)

Das Gelbe Haus stellt sich vor.

Helfen macht Freude….

Das gelbe Haus ist ein freies, diakonisches Projekt und wird von ca. 23 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen organisiert und betrieben.

Unsere Abläufe sind unbürokratisch, alle Anfragen werden vertraulich behandelt.

Die Hilfe kommt Menschen in Not zugute.

Das Gelbe Haus ist ein Treffpunkt für jedermann zum günstigen Einkauf von Damen-, Herren-, Kinder- und Babykleidung, sowie Schuhen, Modeschmuck, Accessoires und Heimtextilien.

Auch Sie können helfen….

Wir nehmen gerne folgende Artikel an:

Unversehrte, fleckenfreie und gewaschene Kleidungsstücke und Heimtextilien

Accessoires aller Art inkl. Modeschmuck

Gut erhaltenes und gereinigtes Schuhwerk

Die von Ihnen gespendeten Waren werden zu einem günstigen Preis verkauft.

Es ist unser Ziel….

….Menschen in finanziellen Nöten Unterstützung zu geben.

Wir helfen bei der Anschaffung von : Möbeln, Haushaltsgeräten und Erstlingsausstattung

Wir geben Zuschüsse für: Freizeitreisen und Angebote

Sie bekommen von uns: finanzielle Soforthilfe in Notlagen

Wir unterstützen ausgewählte Projekte der Gemeinde, wie z.B. die Hausaufgabenhilfe in Uetze und Hänigsen

Haben Sie aussortiert?

Bringen Sie Warenspenden zu den angegebenen Öffnungszeiten in das „Gelbe Haus“.

Waren, die wir nicht verwerten können, geben wir in den Container des 

               „Spangenberg-Sozial-Werk e.V.“, 

der unter Einhaltung der ethischen Standards internationale, humanitäre Hilfe leistet. Die Container werden nicht vom Team des „Gelben Hauses“ geleert, dort bitte nur Kleider & Schuhe einwerfen, die nicht mehr verwertbar sind.

Die Container finden Sie:

Am Haus der Begegnung – Gartenstraße 12 – vor der Mühlenapotheke – und

am Schützenplatz Altmerdingsen                                                                                                                      

                                                                                  Sprechen Sie uns gerne an!

Text aus dem Flyer des “Gelben Hauses“

 

Wenn das „Gelbe Haus“ einen Ausflug macht

Hänigsen, 12.02.2017

 

Bei einem unserer monatlichen Treffen, es war im Oktober 2016, machte ich den Vorschlag, ob wir nicht mal Lust hätten, ein Boßel-Turnier für uns zu veranstalten.

Erst einmal verhaltenes Drucksen, denn dieser Sport hat etwas mit Bewegung zu tun. Einige von uns kannten diese Sportart gar nicht und wieder anderen war die Jahreszeit zu kalt. Meine Erklärung dazu war, dass aber Glühwein im Sommer nicht schmeckt und für heißen Tee mit Rum der Sommer auch nicht die richtige Jahreszeit ist. Außerdem, was man nicht kennt kann man ja kennen lernen. So einigten wir uns erst einmal darauf, den Termin auf das nächste Jahr zu verschieben. 

Im Januar legten wir dann den 11.02.2017 fest. Schneller als bei der Planung des Termins (3 Monate), waren die Aufgaben verteilt, die zur Herstellung des Essens oder der Bestückung des Bollerwagens dienten.

Jetzt konnte ich in die Planung gehen, wie ich diesen Event noch etwas ausschmücken kann.

So nähte ich in den darauf folgenden Wochen die Preise für den 1. Platz. 15 Stoffhühner – das passt zu den verrückten Hühnern unserer Gruppe. Damit aber Diejenigen, die den 2. Platz belegen auch eine Erinnerung an diesen Tag haben, bastelte ich noch eine Urkunde. Außerdem schrieb ich noch 50 Quizfragen auf, aber dazu später.

Leider konnten am Spieltag nicht alle 28 Frauen teilnehmen, einige hatten schon andere Termine, oder die Grippe machte ihnen ein Strich durch die Rechnung.

Nachdem wir den Bollerwagen, es war ein ziemlich großer von Elisabeth, mit allerlei Leckereien gefüllt haben ging es pünktlich um 14.00 Uhr auf die Piste. Auf dem Weg zu unserem Abschlagpunkt haben wir noch Monika abgeholt, die uns mit leckeren Sekt und Käsewürfeln in ihrer Garage empfing. Ich nutzte die Gelegenheit, durch Ziehung einer Losnummer, die Mannschaften zu bilden und einen Mannschaftsführer zu bestimmen. Dessen Aufgabe darin bestand die Würfe seiner Mitspieler zu protokollieren.

Nach kurzer Einweisung von mir ging es dann endlich los.

Da ich das Ostfriesenabitur nicht abgelegt habe, spielten wir nach meinen Regeln. 

Bis zur ersten Kurve spielten wir ohne Unterbrechung durch, dann wurde die erste Pause eingelegt. Jede Kanne mit Glühwein und Punsch wurde probiert. Da Alkohol ohne Essen dem Körper ja nicht so gut bekommt, hatten wir auch noch Käsewürfel mit und ohne Weintrauben, Mettwurst in Scheiben geschnitten, Mettwurst in scharfen Stangen, Pralinen und Fawrokis (süßes Gebäck aus Polen). Gott sei Dank hatte Moni ja auch noch ein kleines Schnäpschen dabei.

Doch plötzlich riss es Anja von den Füssen. Hatte sie etwas gefunden? Einen Schwächeanfall? Nee, das konnte nicht sein, erstens war da nichts was man hätte aufheben können, sonst hätte ich das schon getan und Schwächeanfall, nach dem Mahl, das konnte nun wirklich auch nicht sein. Sollte etwa der Alkohol ……. also so viel war es nun auch wieder nicht. Nein, es war ein blöder Ast der eben noch nicht da war. Sanitäter und Pflaster brauchten wir nicht. Nachdem die Hände gesäubert und die Mütze gerichtet war, zogen wir weiter.

Über die freien Felder biss die Kälte ziemlich in unseren Gesichtern und trotz Mütze und Handschuhen konnte man auch die Kapuze gut vertragen. Auch die warme Unterwäsche und Winterstiefel waren nicht zu viel.

In der nächsten Kurve, die sich im geschützten Wald befand machten wir die nächste Rast. Wieder das gleiche Spiel wie in der ersten Pause nur ohne Sturz. Und im Wald konnte man ja auch noch anderen Bedürfnissen nachgehen. Ist ja eh zu trocken. Weiter ging es durch den Wald bis zur nächsten Abzweigung. Nun aber unter verschärften Bedingungen, denn es galt jetzt aufzupassen, dass uns die Kugeln nicht in den Graben kullerten. Der erstens Teils zugefroren und dann auch noch ziemlich trüb war. Leider ist uns doch so eine vorwitzige Kugel, durch die Beine in den Graben geplumpst. Aber Steffi hatte uns ja ihren Kugelfischer geliehen, der dann zum Einsatz kam. Nach gefühlten 20 Min. und mehreren Versuchen von verschiedenen Frauen, hatte Sigrun den Ausreißer wieder eingefangen.  Sie muss so lange an der Stelle verweilt haben, dass sie von einem Brombeerstrauch umrankt und zu Fall gebracht wurde. Auch diesmal gab es nur dreckige Klamotten.

 Die anderen Damen, die sich nicht am Fischen beteiligten, vergnügten sich derweil mit den Resten unseres Reiseproviants. Ehrlich gesagt, brauchte ich nach dieser Aktion auch einen Schnaps, aber Moni´s Flasche war schon verdunstet (das passiert, wenn man eine Flasche ständig auf und zu macht). Wir,  wären aber nicht wir, wenn nicht doch Jemand, in den Abgründen seiner Handtasche, noch ein kleines Fläschchen versteckt hielte. So rettete Petra, ich will nicht sagen unser Leben, aber sie brachte uns wieder ins Gleichgewicht und wir konnten vergnügt und mit zwei Kugeln, bis zum Endpunkt, weiter spielen. 

Im Gelben Haus wieder angekommen, erwarteten uns schon Annegret, Marianne, Gertraud und Karin. Die vier Damen sorgten dafür, dass unsere Tische aufgebaut und schön dekoriert waren. Sie nahmen uns den Bollerwagen ab und stellten die Reste unseres Proviants mit auf das Buffet, welches schon mit verschiedenen Kartoffelsalaten und Nudelsalaten bestückt war. Da die Würstchen noch nicht heiß waren, konnten wir die Wartezeit sinnvoll nutzen, denn ich hatte ja noch meine Quizfragen in Petto. Nach dem Ausrechnen der Boßel-Würfe und dem Lösen der Quizfragen standen die Sieger fest. Team Anja belegte den 1. Platz und es gewann jeder ein Stoffhuhn. Team Inge erkämpfte sich den 2. Platz und erhielt eine Urkunde. Mit dem unterwegs erlernten Trinkspruch von Rosalie, zugeschnitten auf unser Gelbes Haus, stießen wir auf die Sieger an.

In der Zwischenzeit waren die Würstchen heiß und es konnte endlich gegessen werden – es gab Unterwegs auch wirklich wenig.

Mit einem „Pickel“ ließen wir den schönen Tag ausklingen, oder waren es zwei oder drei …………….

Ich hoffe es hat Allen gefallen

Marion