Joghurt für den guten Zweck

Der Milchhof Osterwiese unterstützt die Erweiterung der St. Nicolai-Kirche in Obershagen

Joghurt für den guten Zweck

Ungewöhnliche Projekte erfordern bisweilen ungewöhnliche Maßnahmen. Das dachten sich auch einige Ehren- und Hauptamtliche der Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen. Gemeinsam mit dem Milchhof Osterwiese entwickelten sie einen Joghurt, um die Erweiterung der St. Nicolai-Kirche in ein Dorfzentrum voranzubringen.

Ab Dezember ist der St.-Nicolai-Joghurtim Handel erhältlich, sagt Burghard Homann, der den Joghurt auf seinem Betrieb produziert. Insgesamt 20 Cent jedes verkauften Bechers kommen dem Projekt Dorfzentrum St. Nicolai Obershagenzu Gute. Die Geschmacksrichtung Apfel-Zimt-Rosine ist nicht zufällig gewählt worden. Zum einen erinnert die Komposition an den heiligen Nikolaus, nach dem die Obershagener Dorfkirche benannt ist. Zum anderen soll der Joghurt vorläufig als Saisonware im Winter angeboten werden.

Die Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen möchte die St. Nicolai-Kirche durch Um- und Einbauten in ein vielseitig zu nutzendes Gemeindezentrum umbauen, das allen Obershagenern offen steht. Dass man dem vorläufigen Planungsansatz von EUR 300 000 mit dem Joghurt ein Stück näher kommt, wäre ein schöner Nebeneffekt. Das vorrangige Ziel aber bliebe, das Interesse und die Aufmerksamkeit für das Projekt zu erhalten und zu steigern, sagt Andrea Staas, die im Aktivkreis St. Nicolai Obershagen mitwirkt.

Deshalb sind schon weitere Aktionen, auch außerhalb der Gottesdienste, in der kalten Jahreszeit in Planung. So lädt der Aktivkreis St. Nicolai Obershagen beispielsweise am 15. Dezember ab 17 Uhr zu einem adventlichen Beisammensein an der Kirche ein. Neben Tee, Punsch und Keksen wird dann auch Joghurt angeboten.

Die Pastoren Steffen Lahmann und Ulrich von Stuckrad-Barre freuen sich über den Einsatz aller Be- teiligten, und stellen einhellig fest: Kirche ist lebendig, wo Menschen miteinander in Kontakt kommen, um füreinander etwas zu gestalten.

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